[Lyrik | Gedichte]

Der die Nacht faltet



Abermals kann ich die Luft schneiden
und dein Lächeln ist toll wie Kirschen.

Wie dramatisch der Spiegel zu mir steht;
eine blinde Warnung die vorsieht,
ein Fenster zu öffnen.
Ein Rabe irrt und fällt
in ein aufgebendes Gesicht.
Krallen zeichnen fast liebevoll;
Strich für Strich.
Kein Himmel tönt sie blau,
auch der Rabe sieht ihn nicht.

Gebettet auf meiner Brust, färbt er sich weise
und eine Lilie schließt langsam das Bild.

 

 

 


Gedicht © Alessandra Mancinelli 26.01.2004
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